Wolf-Dieters Blog ….. Anregungen

20 März:  Die Krawallbrüder aus dem Kapitol

47 Republikaner aus dem US-Senat haben dem politischen Führer des Irans, Al Chamenei geschrieben:  Der Präsident der Vereinigten Staaten könne einen Nuklearvertrag mit dem Iran gar nicht unterschreiben, denn für eine Ratifizierung fehle ihm die Mehrheit, außerdem werde sein Nachfolger den Vertrag ohnehin zerreißen.

Eine Illoyalität ohne Beispiel und völkerrechtswidrig ohnehin – und verhandlungstaktisch einfältig, denn jetzt sehen die Mullahs seriöser aus als die Krawallbrüder aus dem Kapitol.

Aus: Gero von Randow zum Iranischen Atomprogramm   DIE ZEIT v. 12.3. S.1.

„Amerika“, Idol unserer Jugend, Vorbild Deutschlands über Jahrzehnte hinweg, was ist aus dir geworden!?  Quo vadis?

 

15. März:  Scheitern

Samuel Beckett: Immer versucht, immer gescheitert.  Einerlei.  Weiter versuchen.  Weiter scheitern.  Besser scheitern.

Ich:  Immer versucht, manchmal gescheitert.  Macht nix.  Weiter versuchen.  Weiter manchmal scheitern.  Besser als nichts versuchen.

Oder ähnlich Bertolt Brecht:  Wer kämpft, kann verlieren.  Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Aber das klingt so nach Gewalt und Krieg.  Wie wäre es mit:  Wer sich engagiert, kann verlieren.  Wer sich nicht engagiert, hat schon verloren?!

 

14. März:  J. D. Salinger

J. D. Salinger, Autor des Welterfolgs Der Fänger im Roggen (1951), 1919-2010,  hat die Welt als in zwei Lager geteilt beschrieben.  Auf der einen Seite gibt es die Langweiler, „die das kapitalistische System hinnehmen wie es ist“ und „auf der anderen Seite die unreifen Jugendlichen (…), die gegen die Konsumgesellschaft zu protestieren glauben, in Wirklichkeit aber die westlichen Länder dazu getrieben haben, sich die letzten 60 Jahre über zu verschulden“.  „Wir leben jetzt in der salingerschen Ära der hochmütigen Unentschlossenheit, des mittellosen Luxus, der nostalgischen Gegenwart, des Konformismus der hochverschuldeten Revolte“ – so Frederic Beigbeder, franz. Popliterat.

Salinger lässt sich immer noch gegensätzlich deuten, gleichzeitig Schutzheiliger und Feind der pseudorebellischen Jugend.  Er blieb sein Leben lang selbst ein Jugendlicher – einer dieser jungen Leute, bei denen man nie weiß, was man von ihnen halten soll.  „Ich habe Angst vor dem langen Leben, das vor uns liegt, ich weiß nicht was ich daraus machen soll“.

[Zeit Literatur vom März 2015.]

 

3. März 2015:  BER

Der stadtweit einzige Atomreaktor, der Berliner Experimental-Reaktor (BER II) in Wannsee hat seinen Betrieb wieder aufgenommen.  „Nach Abschluss der über ein Jahr dauernden Reparatur- und Ertüchtigungsarbeiten steht die Neutronenquelle BER II in Kürze ihrer internationalen Nutzerschaft wieder zur Verfügung“, teilte das zuständige Helmholtz-Zentrum mit.  Die Anlage sei Mitte Februar wieder hochgefahren worden.

Berliner Abendblatt v. 28.2.2015

WD:  Während der BER, der Berliner Großflughafen, weiter in Agonie dahin dämmert, ist der BER II, der Berliner Atomreaktor, problemlos betriebsbereit.

 

26. Februar 2015:  Die säkulare Religion der Ökonomie

Wie viele Verbrechen auch immer im Namen Allahs verübt wurden, die Islamisten kommen noch lange nicht auf die Zahl an Untaten, für die die giftige Mischung von Religion und Politik in unserer Geschichte verantwortlich ist.  Man denke nur an die Verbrechen, die auf die „säkulare Religion“ der Ökonomie zurückzuführen sind.

Aus: Bruno Latour – Alles im Namen der Religion; DIE ZEIT vom 12. Februar 2015 S. 46 .

70 Jahre Kriegsende – und heute?

Veranstaltungsreihe der Evangelischen Kirche vom 11. März bis 28. Juni 2015

Flyer 70 Jahre Kriegsende web

Fasnacht in der Buttenberg-Schule Inzlingen am 13. Februar 2015

WD und Julia waren mit dabei

Hemdglunki der Kindergärten in Inzlingen

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JWD in Inzlingen 201502

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Buch „Krieg ist schrecklich, mein Kind!“

Weitere Infos über das Buch „Krieg ist schrecklich mein Kind“ gibt es  hier

Bürmanns 2014

Familienfoto 2008

Familienfoto 2009

Hohnhorst 2012